Seit 1987 gibt es beim TB Höntrop bereits ein weibliches Volleyballteam. 

Trainingszeiten: 
Dienstag

20:00-22:00

Mittwoch

19:30-21:30

Feld 3 (rechts)
Donnerstag

20:00-22:00

Feld 3 (rechts)
Einen Pflichtsieg gibt es ja im zweiten Jahr Verbandsliga eigentlich sowieso nicht, schon gar nicht gegen eine unkonventionell spielende Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht.

Wenn dann aber kurzfristig große Teile des Stammkaders wegfallen, muss man schon sehr genau aufpassen, dass so etwas nicht schiefgeht. 

Leider war zudem die Heimspiel-Halle des Gastgebers TV Jahn Dortmund so rutschig, dass ein sicherers Volleyballspiel fast unmöglich war, wo sonst gelaufen und gesprungen wird, wurde am Samstag nur gerutscht. Ohne Elena Schmitz, Anna Spenst, Kim Froitzheim und Denise Bitter mussten die eigentlich nicht einsatzbereiten Marie Hiller und Inken Blatt in der Mitte durchspielen. Über diagonal blieb nur Joana Schmidt, die nach zwei Jahren Pause wegen einer Knieverletzung erst seit kurzem wieder trainiert. Die Spielerinnen lösten ihre Aufgaben mit großem Engagement dennoch. Einzig in Satz Zwei ließen sich die TBH-Damen in einer Phase verunsichern und wurden vom Gegner einmal zu viel überrascht. Donika Ramabaja machte zwar ein gutes Spiel, übernahm aber phasenweise zu wenig Verantwortung auf dem Feld. 

Katharina Malow spielte zum ersten Mal einen ganzen Satz und machte ihre Sache gut, war nur, wie einige andere im Team, mit der Abwehrstärke und dem cleveren Angriff des TV Jahn teilweise überfordert. Gerade bei den einfachen Pässen wurde zu wenig investiert und überflüssige Fehler produziert, die den technisch unterlegenen Gegner stark machten. 

Beim Stande vom 12:12 im dritten Satz verdiente sich dann eine Spielerin des TV Jahn der Fairplay-Preis des Tages. In einer Aufschlagserie von Sandra Franke gab sie einen Touchball zu, den beide Schiedsrichter übersehen hatten. Somit konnte die starke Serie weitergespielt werden und der TBH ging uneinholbar in Führung. "In so einer Situation so fair zu bleiben verdient großen Respekt" kommentierten die Höntroper Verantwortlichen. 

Danach brach jede Gegenwehr ein und der letzte Satz ging deutlich an den TBH. Die Rückrunde beendet das Team damit auf einen rekordverdächtigen vierten Platz mit nur zwei Niederlagen.

"Wir haben im Vorfeld dieser Begegnung einige Absagen für das Spiel erhalten, die nicht so leicht einzuordnen sind. Ich bin mir nicht sicher, ob sich alle Spielerinnen bewusst sind, dass wir in dieser Saison die nie da gewesene Chance haben, einen der ersten drei Plätze in der Verbandsliga zu sichern. Dafür müssen aber insbesondere die vermeintlich einfachen Spiele gewonnen werden. Wir konnten die Spiele zwar fehlerfrei überstehen, aber wir haben dabei nicht geglänzt. Ich erwarte von meinem Team ein anderes Selbstverständnis und noch mehr Geschlossenheit in der Rückrunde, gerade weil es sehr viele Spielerinnen gibt, auf die ich sehr stolz bin. Den aufopferungsvolle Dienst, den Inken trotz verletzter Schulter und Marie trotz Krankheit dem Team heute erwiesen haben, werde ich nicht so schnell vergessen. Genauso die Einsatzbereitschaft von Carolin und Laura, uns kurzfristig als Ersatzspielerinnen zu belgleiten." so der Trainer.


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