Seit 1987 gibt es beim TB Höntrop bereits ein weibliches Volleyballteam. 

Trainingszeiten: 
Dienstag

20:00-22:00

Donnerstag

20:00-22:00

Feld 2 (links)
Die Partie gegen VfL Telstar II hatte im Vorfeld einen etwas längeren Schatten geworfen, schließlich ging es um nicht weniger als die Tabellenführung in der Verbandsliga.

Glücklicherweise hatte die Werbung für Unterstützung dann auch über 100 Fans ins Sportzentrum Westenfeld gelockt, die einen TB Höntrop erlebte, der nach anfänglichem Rückstand drei mal cool blieb und die Durchgänge alle zu seinen Gunsten drehte.

Hierbei hatte man vielleicht auch das nötige Quentchen Glück. Der dezimierte Kader der Gäste machte sich zwar bemerkbar, wie Verstärkung aus der Bezirksliga sah es aber dann auch nicht aus und das Team von Coach Michael Beckebom hätte mehr als ein 0:3 verdient gehabt. Auch die Zuschauer hätten vielleicht gerne noch mehr tollen Volleyball gesehen, da hatte aber Kapitän Sandra Franke keine Lust zu und war in den entscheidenden Momenten da, wie es sich für einen alten Hasen gehört. "Man muss die Teamleistung loben, aber Sandra hat einfach mit tollen Abwehraktionen und einer wahnsinnigen Aufschlagserie das Spiel entschieden." lobten die Trainer. Dass sie in Satz drei mit einem cleveren Angriff auch noch den letzten Punkt zum durchaus knappen 25:22 besorgte, setzte der guten Leistung nur die Krone auf.

Die rhythmisch äußerst versierten und kreativen Trommlerinnen um die ehemalige Höntroper Spielerin Mona Derhard versetzten das Publikum in - für Höntroper Verhältnisse - geradezu ekstatische Stimmung und das wirkte sich auch auf die Akteure auf dem Feld aus. Während die ein oder andere Diagonalangreiferin erst etwas Adrenalin abbauen musste, um ins Spiel zu finden, gelang es Sandra, Denise und Marie für 90 Minuten ihre Erkältung zu vergessen und ein gutes Spiel zu machen. 

"Wir haben uns drei Punkte verdient und freuen uns über den Sieg. Vor so einer Kulisse ist es natürlich immer sehr bedauerlich, wenn man nicht alle Spieler so viel einsetzen kann, wie sie es verdient hätten. Ich habe aber im Hinspiel mit einem unüberlegten Wechsel den Sieg verspielt und musste das heute so zu Ende spielen. Umso mehr freue ich mich, dass von außen von allen wieder so gut angefeuert wurde. Ich hoffe, sie wissen, dass sie zum Sieg genauso viel beigetragen haben wie die Spielerinnen auf dem Feld." so der Coach.

Der TBH steht damit erstmals ganz oben in der Verbandsliga und findet sich nun in der Rolle des Gejagten wieder. Wie sich das auf die kommenden schwierigen Aufgaben auswirkt, werden vor allem die Spiele gegen Datteln und Haltern zeigen.  


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