Seit 1987 gibt es beim TB Höntrop bereits ein weibliches Volleyballteam. 

Trainingszeiten: 
Dienstag

20:00-22:00

Donnerstag

20:00-22:00

Feld 2 (links)

Die Luft am oberen Ende der Tabelle tut den Höntroper Damen weiterhin nicht gut. In der entscheidenden Phase fehlen den Höntroper Damen die berühmten "Eier". Zwar überrascht das bei einer Damenmannschaft nicht. Die Gäste aus Senden brachten heute aber genug davon mit, um trotz Unterlegenheit einen Punkt aus Höntrop zu entführen. Gegen die Reserve des Drittliga-Clubs, die mit Anreiseproblemen und dezimiertem Kader zu kämpfen hatte, reichte es in der heimischen Halle vor ca. 50 Zuschauern am Ende "nur" zu einem 3:2-Sieg. Dabei startete man wie bereits im Hinspiel gut in die Partie, der erste Satz konnte mit einer tollen Aufschlagserie von Marie Hiller beendet werden, die zuletzt zu alter Stärke zurückgefunden hat. Im zweiten Satz gelang das dann nicht, weder Elena Schmitz, noch Marie Hiller und Joana Schmidt konnten bei genug Druck im Aufschlag aufbauen. Marie Althoff aus Senden hingegen hatte genug Power, um auf 28:26 für die Gäste zu stellen. Allerdings fehlte hier auf Höntroper Seite am Ende auch mehrfach die Courage, den Sack zuzumachen. 

Im dritten Satz merkte man Senden dann bereits deutlich die Müdigkeit an, die Angriffe wurden schwächer und schnell setzte sich der TBH mit 6 Punkten ab. Aber für Marie Althoff reichte das wieder nicht. Die Mittelblockerin schlug bei 18:23 genau einen schwachen Aufschlag, diesen nutzten die Gastgeberinnen nicht zum Punktegewinn. Danach folgten 6 starke Floater, die die Höntroper Annahme vor unlösbare Probleme stellten. Damit hatte sich der ASV den Punkt redlich verdient. Es folgte die Schimpftirade des Trainers, der nicht glauben konnte, dieses Spiel aus der Hand gegeben zu haben, weil "im entscheideneden Moment der Fokus fehlte, den taumelnden Gegner den letzten Zahn zu ziehen". Den Gästen hingegen schien der Punkt zu reichen und es folgte kaum noch Gegenwehr. Im Tie-Break konnte TBH-Zuspielerin Dana Zirwes sogar mit 10 celveren Aufschlägen das Spiel im Alleingang entscheiden.

"Unser Konkurrent VfL Telstar II hat gegen Recklinghausen einen Punkt abgegeben, das wäre eine tolle Chance gewesen, in Schlagdistanz zum Spitzenreiter zu kommen. Wenn man ganz oben mitspielen will, dann muss man solche Chancen nutzen. Leider mussten wir mit Inken Blatt und Anna Spenst auf zwei erfahrene Spielerinnen verzichten, das hätte vielleicht noch mal mehr Sicherheit gegeben. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass wir spielerisch das Debakel aus Gievenbeck vergessen machen konnten und wieder mehr zusammen lief. Wenn jetzt noch der Knoten platzt und wir in den entscheidenden Situationen den Mut zum Knipsen finden, dann wird es im Spitzenspiel am 17. Februar im Sportzentrum Westenfeld reichen." kommentierte der Trainer. 


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