Die Höntroper Reserve spielt Volleyball in unterschiedlichen Besetzungen zwischen der Landesliga und der Bezirksklasse.

Trainingszeiten: 
Montag

20:00-22:00

Feld 2 (links)
Donnerstag

20:00-22:00

Feld 3 (rechts)
Das sind genau die richtigen Worte für das Spiel gegen SVE Grumme.

 

Beide Teams kennen sich schon aus diversen Begegnungen, da brauchte es keine Zeit mehr um sich zu beschnuppern.  Eine ausgeglichene Leistung auf beiden Seiten brachte zwar dem TBH-Damen den ersten Satzgewinn, jedoch war klar, dass Grumme sich noch steigern würde.

Das zeigte sich in Satz zwei beim Stand von 17:21. Bis dahin erspielte sich Höntrop ein kleines Punktepolster. Kleine Unstimmigkeiten in der Aufstellung verunsicherten aber die Annahmereihe und Grumme nutzte das sofort aus. Mit 22:25 sicherten sie sich den Satz.

Durch die Unstimmigkeiten aus dem Rhythmus gekommen, lief es anschließend nicht mehr Rund im Team. Die Konzentration war futsch. Frustriert über die eigenen Mängel, kam es zu Flüchtigkeitsfehlern und unnötigen verschlagenen Bällen.

Jedoch stieg Phönix ja auch aus der Asche auf. Höntrop zeigte nun endlich das, was sie unter der Woche trainiert hatten. Flexible Angriffe und tolle Beinarbeit. Besonders Jessica Lehmkühler zeigte mit ihrem dynamischen Aktionsdrang was noch geht. Ob Annahme oder Angriff, sie war in diesem Satz die Motivatorin.  Der SVE führte 18:24 als Jessi mit einem auf volles Risiko geschlagenen harten Ball die Mittelblockerin aus Grumme in Verlegenheit brachte. Nun war es an der Kapitänin Vicky Nerven zu zeigen. Ihre tollen Flowaufschläge aus dem Sprung, konnten die Gegnerinnen nicht unter Kontrolle bekommen. Fehlten im Hinspiel noch Ivonne, Nadine und Samira, konnte Trainer Rüdiger Kümmel nun mit ihnen taktische Wechsel umsetzen und Grumme damit aus der Ruhe bringen. 24:24 hieß es als das Aufschlagrecht zurückwechselte. Spielstand 24:25 und Matchball Nr. 6! Die Halle schien zu bersten aufgrund der Lautstärke. Mit einem gelegten Ball über den Block egalisierte Höntrop das Ergebnis. Mandy erschien am Aufschlag. Routiniert und von der hitzigen Atmosphäre unbeeindruckt knallte sie den Ball über das Netz. Nach einem tollen Block von Svenja und Jessi landete der Ball auf Grummer Seite zum 26:25. Nun Mandy zum Zweiten, den Ball wieder nicht unter Kontrolle bekommen. Mit 27:25 den Satz erkämpft.

Auch im Tie-Break war noch jede Menge an Spannung im Spiel. Seitenwechsel bei 8:4 für den TBH. Grumme gleicht aber aus zum 14:14. Wer knallt  abermals zwei tolle Bälle in die gegnerische Spielhälfte beim Aufschlag? Natürlich, auf Mandy war Verlass.

"Ich kann nur das gesamte Team loben. Es scheint ein Ruck durch die Köpfe gegangen zu sein. Mit diesem Kampfgeist und dem Selbstvertrauen können wir aus der Kellersituation aussteigen" freute sich der Trainer.


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