Nachdem die Mannschaft in der letzten Saison mit Mini-Kader den maximalen Erfolg als Vize-Meister Bezirksliga (noch hinter den TBH-Mädchen) und dem 3.Platz bei der Bezirkspokalendrunde (nun vor den TBH-Mädels) erreicht hat, geht in dieser Saison wieder ein gemeinsamer Kader mit den Mädchen an den Start. Ziel ist die Meisterschaft in der Bezirksliga und damit die erneute Teilnahme an der Bezirkspokalendrunde.

Um darüber hinaus auch Erfolge als reine Jungenmannschaft in der U16 feiern zu können benötigen wir Verstärkung bei den VOLL[EY]-COOLEN Jungs der Jahrgänge 2005 und 2006. Bei Interesse einfach mal beim Training reinschnuppern - wir freuen uns auf euch! 

Trainingszeiten: 
Freitag

15:45-17:30

Am vorletzten Spieltag standen neben dem Spiel gegen TG RE Schwelm, das vorentscheidende Spiel gegen FdG Herne in der heimischen Kirchschule auf dem Programm.

Da passte es gut in den Spieltag, dass zum Auftakt das Spiel gegen die TG aus Schwelm anstand. Ein Team aus der unteren Tabellenhälfte, dass bereits im Hinspiel klar bezwungen werden konnte.

Und auch diesmal konnte der Trainer alle sieben Spieler einsetzen, so dass neben dem 2005er Mika auch Neuling Jannic Geesmann zum zweitmal zum Einsatz kam. Am Ende siegte das Team souverän mit 25:21 und noch deutlicher mit 25:10 im zweiten Satz.

Da die Herner Mädchen erwartungsgemäß ebenfalls gegen Schwelm gewannen stand nun ein vorgezogendes Endspiel um die Meisterschaft auf dem Programm. Herne zwar bereits mit zwei Niederlagen (Höntrop nur eine), jedoch mit dem etwas besseren Satzverhältnis ausgestattet, ging offenbar motivierter in die Partie, hatten sie doch bereits das Hinspiel mit 2:1 verloren und gegen die favorisierten Jungs damit nichts zu verlieren.

Die Höntroper Jungs allerdings wirkten alles andere als souverän, wobei bereits im ersten Satz klar wiederlegt wurde, dass Jungs in diesem Alter durch ihr Auftreten und ihre Körperlichkeit Vorteile haben und die seit der laufenden Saison praktizierten gemeinsamen Staffeln für Mädchen von Nachteil sind.

Mit gutem Herner Auge und einer unglaublichen Bewegungslosigkeit der Höntroper Jungs, wurden diese im ersten Satz im wahrsten Sinne vorgeführt. Am Ende stand der klare 13:25-Satzverlust. Schon hier kamen nur die drei routiniertesten Spieler und abwechselnd Justus und Tom auf Seiten des TBH zum Einsatz.

Trainer Eusterfeldhaus stellte weiter um, so dass nun der erst 11jährige Tom in der kompletten Rotation auf dem Feld blieb und seinen Teil der Verantwortung übernahm.

Aber auch die Jungs wollten das Ergebnis nicht auf sich sitzen lassen und kamen im zweiten Satz zunächst stärker zurück. Mit 10:1 legten sie einen blitzsauberen Start hin, verfielen dann aber immer wieder in alte Muster zurück. Viele Fehler bei den Aufschlägen, Ungenauigkeiten im Aufbauspiel und fehlender Mut und somit Druck bei den Offensivaktionen am Netz ließen die Herner wieder rankommen. Am Ende wurde mit dem 25:22 aber der Entscheidungssatz erreicht.

Aber auch hier war der Start nicht gut. Einfache Fehler und der Start ging beim 0:3 an die Hernerinnen. Beim 4:8 folgte der Seitenwechsel und die dringende Ansprache des Trainers mehr zu rufen und mutiger zu agieren.

Es folgte eine kleine Aufholjagdt und beim 10:10 der erstmalige Ausgleich. Aber leider gab es auch hier wieder leichte Fehler bei den TBH-Jungs, so dass beim 11:13 erneut eine Entscheidungs gefallen schien. Nach dem erneuten Ausgleich (13:13) konnte in dieser dramatischen Schlußphase, in der auch die technisch so starken Hernerinnen plötzlich Aufgaben verschlugen und Unsicherheiten zeigten, ein Matchball beim 13:14 abgewehrt werden. Am Ende waren es aber wieder zwei "unforced errors" auf Höntroper Seite, die mit 14:16 die Niederlage besiegelte.

Trainerkommentar: "Damit dürfte die Meisterschaft entschieden sein, denn im letzten Spiel gegen den TV Gerthe wird sich die wirklich gute Herner Mannschaft den Meistertitel nicht mehr nehmen lassen. Und letztlich ist es auch verdient, denn mit der langen Spielerfahrung, die meine drei älteren Spieler auf dem Feld repräsentierten, muss man auch eine technisch so gute Mannschaft schlagen können. Es ist vor allem deshalb unnötig, weil die Möglichkeiten da waren und wir sie einfach nicht genutzt haben und viel zu ängstlich waren. Herne hat in drei Sätzen exakt einmal angegriffen (Matchball zum 14:16) und ansonsten "nur" geschickt und clever gespielt."

Ein Extra-Lob bekam Tom Fuchs, der in diesem Spitzenspiel als jüngster Spieler auf dem Feld gezeigt hat, wie es gegangen wäre. Technisch fast ohne Fehler, mit vielen gelungenen Aktionen und einer hohen Präzision beim Aufbauspiel, müssen sich die 2003er bei dem fast zwei Jahre jüngeren Spieler für die Zukunft das eine oder andere abgucken.


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