Die männliche U18 geht in ihrer zweiten Oberliga-Saison mit einem stark verändertem Kader an den Start. Nachdem in der Premieren-Saison mit der Teilnahme an der Qualifikationsrunde B (Top 20 in NRW) das gesteckte Ziel erreicht wurde, wäre dieses Jahr der Sprung zu den Westdeutschen Meisterschaften das logische Ziel. Ob es aber unter den neuen Gegebenheiten reicht unter den 52 Team zu den besten 12 zu gehören, werden erst die kommenden Wochen und Monate zeigen.

Trainingszeiten: 
Mittwoch

18:00-19:30

Feld 3 (rechts) mU18 & mU20 II
Freitag

17:30-19:00

mU18 & mU20 II
Stadt Bochum sperrt Turnhalle Höntroper Str. 71

Die Stadt Bochum hat nach einer Begehung die TH Höntroper Str. 71 am 16.02.2018 für den Sportbetrieb gesperrt, da ein zweiter Rettungsweg (Notausgang) fehlt. Es wurden jedoch schnell und unbürokratisch Maßnahmen eingeleitet. Weitere Informationen in unserem Leitartikel auf der Startseite.

Einen mehr als gebrauchten Tag erwischte der männliche Nachwuchs in der entscheidenden Qualifikationsrunde vor den WDM und verlor am Ende auch noch seinen Spielmacher Fynn.

Der Plan für den Tag war klar: Ein Sieg gegen den schwächsten NRW-Ligisten aus Meckenheim, ein gutes Spiel gegen den Top-Favoriten Menden-Much und ein Endspiel gegen Bielefeld.

Das Team zeigte dann schon in der ersten Partie die ganze Bandbreite, die der Tag insgesamt bringen sollte. Gute Spielzüge mit überzeugendem Abschluss, mitunter starke Blockarbeit, aber eben auch reihenweise verschlagene Angaben und viel zu viele leichte Fehler. So war es erstaunlich, dass die Mannschaft zwischenzeitlich dennoch mit bis zu sechs Punkten vorne lag.

Am Ende reichte es zu zwei knappen Satzerfolgen (25:22, 25:23). Der aufgestellte Fahrplan wurde eingehalten, aber schon hier zeigte sich, dass fehlendes Training durch Krankheit und andere "Verpflichtungen" sich nicht leistungsfördernd auswirkte. Spieler, die sonst immer wieder mit Serien im Aufschlag enormen Druck beim Gegner aufbauen konnten, kamen auf kaum mehr als ein oder zwei fehlerfreie Aufschläge. Der unerfahrene Lukas, der den Klassenfahrer Julian ersetzen musste, löste seine Aufgabe gut, auch wenn man ihm die fehlende Spielerfahrung an der einen oder anderen Stelle anmerkte.

Es folgte das Spiel gegen den Fünften der NRW-Liga - das stärkste Los, was man in der Quali B hätte erhalten können. VC Menden-Much gehört mit seinem Team zu den Top-Mannschaften in NRW und ist einer der Medaillenanwärter für die WDM.

Entsprechend deutlich fiel der erste Satz mit 9:25 aus. Aber diese Spiele sind zu nutzen, um sich an ein höheres Spieltempo zu gewöhnen. Zudem kann man sich vom Gegner aber auch abschauen, dass ein deutlich konzentrierteres Verhalten auf und neben dem Feld wichtig ist, um statt einer guten Leistung auch eine Top-Leistung abliefern zu können. Im zweiten Satz verletzte sich dann beim 10:11 leider bei einer Blockaktion Spielmacher Fynn ohne Fremdeinwirkung am Sprunggelenk. Am Ende ging auch dieser Satz mit 16:25 verloren.

Da Bielefeld ebenfalls gegen Meckenheim gewann und gegen Menden-Much verlor, kam es zum erwarteten Endspiel um den zweiten Platz, der aller Vorrausicht die Quali zur Westdeutschen bedeuten würde.

Allerdings hatte die Mannschaft offensichtlich noch schwer mit dem Ausfall von Fynn zu kämpfen. Viele leichte Fehler, die an diesem Tag bereits mehrfach thematisiert wurden, dazu erneut viel zu viele verschlagene Aufgaben ließen die Ostwestfalen schnell auf bis zu acht Punkte (6:14) davon ziehen. Er zum Ende hin (18:24) keimte noch einmal sowas wie Hoffnung auf, als die keineswegs überragenden Gegner Punkt um Punkt einbüßten. Am Ende waren sieben Satzbälle aber einfach zu viel und der Satz ging mit 23:25 verloren.

Allerdings sollte man meinen, dass das Team nun mit Rückenwind in den nächsten Satz gehen würde, weil klar erkennbar war, dass der TPSV auch nur mit Wasser kochte und durchaus verwundbar war. Aber stattdessen resignierten die Spieler zusehens, auch weil weder die miserable Aufschlagquote, noch die wiederkehrenden leichten Fehler verbessert werden konnten. Am Ende war das 18:25 folgerichtig und verdient für die Bielefelder.

Trainerkommentar: "Leider lief es heute von Anfang an nicht wirklich rund, was auch auf die unzureichende Vorbereitung zurückzuführen ist. Leider brachte auch der Auftakterfolgt gegen Meckenheim keine wirkliche Sicherheit in unser Spiel. Der Ausfall des zuletzt besten Zuspielers zeigte dann zusätzlich Wirklung. In den beiden Quali-Runde der U18 und U20 im Januar, war so etwas wie ein Fighting-Spirit festzustellen, der letztlich alle mitgerissen hat. Heute hat uns einfach ein echter Leader gefehlt, der die Mannschaft geführt hat."

Glückwunsch an den VC Menden-Much und Telekom PSV Bielefeld zum Erreichen der Westdeutschen Titelkämpfe im März.


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