Nach der Premierensaison, die mit dem Erreichen der NRW Top 20 Teams in NRW sehr erfolgreich verlaufen ist, ist es das Ziel in der neuen Saison 2018/2019 erneut unter die besten Mannschaften in NRW zu kommen.

Wer Teil dieses Teams sein möchte möchte und zu den Jahrgängen 2000 bis 2003 gehört ist herzlich eingeladen beim Training vorbeizuschauen.

Trainingszeiten: 
Mittwoch

19:00-21:00

Feld 3 (rechts) Männer BeL & mU20
Freitag

20:00-22:00

Männer BeL & mU20
Einen schweren Stand hatte die U20 beim NRW-Liga-Spieltag in Bocholt, da mit Jan kurzfristig der beste Annahmespieler ausfiel.

Da sich zudem aus der U18 derzeit kein Spieler aufdrängte fuhr das Team mit dem Minimalistenkader von sechs Spielern in den Kreis Borken.

Zum Auftakt ging es gegen die Wundertüte TuB Bocholt, die ja in der Vorrunde meist nicht überzeugen können, weil die Top-Spieler des Zweitligisten meist erst in der Quali oder gar bei der Endrunde der WDM zum Einsatz kommen. Beim Heimspiel allerdings standen gleich vier hochklassige Spieler auf dem Feld, dabei mit Mathis Fahrland ein Spieler, der in der 2.Liga Nord in der Stammsechs im Mittelblock spielt.

Und Höntrop hatte den besseren Start in die partie. Fynn servierte gut und brachte sein Team schnell mit 4:0 in Führung. Die Mannschaft spürte dann schnell, dass hier heute mehr als in den letzten Partien drin sein könnte. Zwar kam Bocholt immer mal wieder auf, aber bis Mitte des Satz lag der TBH immer in Führung. Dann aber schlug eine gravierende Schwäche zu, die die Mannschaft nicht zum ersten Mal in dieser Saison traf. Von fünf Spielern in Folge schaffte lediglich Aaron einen Aufschlag über das Netz zu bringen. Auf diesem Niveau ist diese Schwäche tötlich. Beim 19:23 nahm Trainer Eusterfeldhaus seine zweite Auszeit um seine Spieler darauf aufmerksam zu machen, dass hier an diesem Tag durchaus etwas zu holen war.

Die Jungs brachten die Annahme nach vorne und mit einem einmal mehr mutigen Zuspiel wurde auf 20:23 verkürzt. Nun war mit Fynn der Spieler am Aufschlag, der zwar keine knallharten Sprunaufschläge produzierte, aber mit seinen Jump-Floats immer für Druck beim Gegner sorgte. Da auch die Mannschaft aus dem Spiel weiter dagegenhielt, konnte das Team Punkt um Punkt aufholen und am Ende mit 25:23 den nicht mehr erwarteten ersten Satzerfolg in der NRW-Liga feiern.

Der zweite Durchgang ging dann auch aufgrund der anhaltenden Aufschlagschwäche der meisten Höntroper Spieler klar mit 18:25 verloren.

Aber im kurzen Tie-Break war an diesem Tag auf jeden Fall etwas möglich und das versuchte der Trainer seinen Spielern auch klar zu machen. Die Devise war Aufschläge rüber und mutig und schnell im Angriff agieren. Aus der Annahme und Abwehr heraus gelang das auch ganz gut, wobei erneut Fynn sein Team über den Aufschlag mit 4:1 in Führung brachte. Beim Seitenwechsel lag die Mannschaft mit zwei Punkten vorne und konnte dies sogar noch auf 9:6 ausbauen. Aber Bocholt wehrte sich zunehmend und spielte seine individuelle Klasse aus. Hinzu kamen die unübersehbaren Schwächen im Aufschlag und die aktuellen Leistungsgrenzen von einzelnen Spielern, die hier zu Tage traten.

Bocholt drehte das Ergebnis auf 10:12, Höntrop glich aus und Bocholt holte sich beim 12:14 den ersten Matchball, der jedoch abgewehrt wurde. Der zweite Matchball beim 13:14 wurde dann bezeichnenderweise "kampflos" mit einer erneut verschlagenen Aufgabe abgegeben.

Anschließend ging es gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und einen der Titelanwärter auf den Titel des Westdeutschen Meisters in der U20, den Volleyball Regionalkader Paderborn.

Das Team von Juri Kudritzki wollte sich die bislang gute Ausgangslage natürlich nicht nehmen lassen und zeigte von Anfang an seine Qualitäten. Mit Neuzugang Moritz Liebisch, der bei den Westdeutschen im vergangenen Jahr noch zum besten Angreifer gewählt worden ist, konnte sich das ohnehin gut aufgestellte Team noch einmal verstärken. VoR ließ von Anfang an nichts anbrennen und zeigte die meiste Zeit, warum sie bislang erst einen Satz abgegeben hatten. Mit präziser Annahme, einem starken Zuspiel und vielen guten Angriffsaktionen gingen beide Sätze klar mit 16:25 und 13:25 an die Paderborner.

Trainerkommentar: "Wieder einmal hat der dünne Kader uns die Möglichkeiten genommen mehr zu erreichen, denn gerade gegen den gastgebenden TuB wäre heute mit Alternativen für schwächelnde Spieler ein Überraschungssieg drin gewesen. Nun heißt es die Schwächen gezielt anzupacken und im Januar beim Nachholspieltag gegen RSV Much & Buisdorf und vor allem gegen den ebenfalls noch sieglosen TSC Gievenbeck mindestens einen Sieg einzufahren, um so die Chancen für die entscheidende Qualirunde B am 09.02.2020 zu erhöhen."


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