Nach dem fast vollständigen Ausfall der Vorsaison heißt es nun einen Neustart mit den jüngeren Spielern in der Bezirksliga wagen. Dazu suchen wir noch interessierte und vor allem motivierte Spieler, die Teil dieser Mannschaft sein wollen.

Wer Teil dieses Teams sein möchte möchte und zu den Jahrgängen 2003 oder 2004 gehört ist herzlich eingeladen beim Training vorbeizuschauen.

Trainingszeiten: 
Mittwoch

17:00-19:00

Segment 2 (rechts) Männer 2 & mU18/U20
Freitag

18:00-20:00

Männer 2 & mU18/U20
Auch am zweiten Spieltag konnte sich der älteste männliche Nachwuchs nicht über einen Sieg freuen, wohl aber über Leistung im ersten Spiel.

 

Beim Spieltag in Iserlohn wurden zunächst die Partie getauscht, weil der Gastgeber sonst nicht spielfähig gewesen wäre. So ging es als erstes gegen den RC Sorpesee, der schon am ersten Spieltag beide Spiele gewonnen hatte.

Und die Höntroper legten erneut richtig gut los. Zwar konnte die Mannschaft nicht so hart und technisch ausgereift angreifen, wie der Gegner aus dem Sauerland, aber mit einer starken Gesamtleistung konnte kontinuierlich ein Vorsprung herausgespielt werden. Von 7:3, über 10:5 bis zu 16:8 reichte mal wieder der Vorsprung, aber wie schon am ersten Spieltag wurde es ind er Crunchtime wieder eng, obwohl die Mannschaft auch hier noch vorne lag und beim 24:19 nicht weniger als fünf Satzbälle hatte. Punkt um Punkt holte der RCS auf und hatte so beim 24:25 selbst den ersten Satzball. Der konnte zwar noch abgewehrt werden, aber schließlich ging der Satz mit 25:27 verloren.

Gerade in dieser Phase zeigte sich, dass die Mannschaft derzeit keinen echten Leader hat, der voran geht und Verantwortung übernimmt.

Trotz der großen Enttäuschung ging die Mannschaft motiviert in den zweiten Durchgang und konnte diesen ähnlich gut gestalten.

Nach dem 0:3 zum Auftakt erspielte sich die Mannschaft mit 5:3, 10:5, 16:12 und 20:14 erneut komfortable und kontinuierliche Führungen. Aber wie zuvor kassierte das Team wieder den Ausgleich (20:20), hatte aber dennoch beim 24:23 und 25:24 zwei Satzbälle, die allesamt leider nicht genutzt werden konnten. Der erste des RCS konnte noch abgewehrt werden, aber schließlich ging auch dieser Satz mit 26:28 verloren.

Nach der über weite Strecken des Spiels wirklich guten Leistung der Höntroper Jungs ruhte nun die Hoffnung auf das zweite Spiel gegen den ebenfalls noch sieglosen Gastgeber TuS Iserlohn. Die Mannschaft ist technisch und spielerisch schwach, völlig inhomogen unbd lebt letztlich nur von einem großen Spieler.

Allerdings war von der wirklich guten Leistung nun von den Höntropern nichts mehr zu sehen. Sie passte sich dem Gegner nicht nur an, sondern zeigt in ganz vielen Situationen nun einen erschreckend schwachen Volleyball. Fehler im Aufschlag, immer wieder das zu schnelle Abgeben des Balls, statt eines geordneten Aufbausspiels ließen den TuS den Satz zwitweise offen halten. Aber auch hier lag das Team mit einigen Punkten vorne (9:5, 19:14), ließ sich aber immer wieder ein und sogar überholen. Am Ende setzte es mal wieder einen Satzverlust, der mit 23:25 erneut nur mit zwei Punkten Unterschied endete.

im zweiten Satz lag die Mannschaft sogar mit drei Punkten hinten (9:12) konnte aber letztlich mit 25:21 den ersten Satzgewinn einfahren.

Im Tie-Break stand das Team noch mehr unter Druck, da man dieses Spiel gegen diesen Gegner aufgrund der eigenen Fähigkeiten eigentlich nicht verlieren durfte.

Es ging wieder hin und her und nach dem 5:3 wurden beim 6:8 letztmalig die Seiten gewechselt. Beim 9:8 war Höntrop nocheinmal vorne, geriet dann aber wieder durch einfache Fehler in Rückstand (9:11). 12:12, 13:13, 14:14 und am Ende wieder zwei Fehler und die Partie war mit 14:16 und 1:2 verloren.

Trainerkommentar: "Einen Satz gewonnen und sechmal (mit dem Spiel von Freitag) trotz teilweiser absurd großen Vorsprüngen mit zwei Bällen verloren - das ist in der Summe schon hart. Im Team fehlen Führungsspieler, die gerade in so kritischen Situationen die Verantwortung übernehmen und dann die richtigen Entscheidungen treffen. Natürlich haben wir mit dem extrem schmalen Kader keine großen Alternativen, aber gerade das Spiel gegen Sorpesee hat ja gezeigt, dass die Mannschaft spielerisch durchaus mit den Topteams mithalten kann. Es fehlt uns aber in den engen und stressigen Situationen noch die richtigen Entscheidungen zu treffen und nicht hektisch mit dem Ball umzugehen."