Turnbund Höntrop

Dein Verein im Höntroper Herzen!

Nach dem fast vollständigen Ausfall der Vorsaison heißt es nun einen Neustart mit den jüngeren Spielern in der Bezirksliga wagen. Dazu suchen wir noch interessierte und vor allem motivierte Spieler, die Teil dieser Mannschaft sein wollen.

Wer Teil dieses Teams sein möchte möchte und zu den Jahrgängen 2003 oder 2004 gehört ist herzlich eingeladen beim Training vorbeizuschauen.

Trainingszeiten: 
Mittwoch

17:00-19:00

Segment 2 (rechts) Männer 2 & mU18/U20
Freitag

18:00-20:00

Männer 2 & mU18/U20
Junioren des TB Höntrop erreichen im starken Teilnehmerfeld einen hervorragenden 5.Platz.

 

Dieses Wochenende hatte es für die Volleyballer des TB Höntrop mal wieder in sich. Zunächst wurde vom Gegner das letzte und entscheidende Spiel um den Klassenerhalt in der Landesliga der Herren am Samstag kurzfristig abgesagt. Dann mussten die Damen im letzten Spiel der Verbandsliga gegen den Tabellenführer VC Recklinghausen um den Aufstieg in die Oberliga spielen - was auch eindrucksvoll gelang (siehe => Bericht).

Und dann war da ja noch die zweite Westdeutsche Meisterschaft, die die Abteilung binnen fünf Wochen ausgerichtet hat. Nach der männlichen U15 standen diesmal die Junioren der U21 auf dem Programm. Diese Meisterschaft wurde eigens vom Verband ins Leben gerufen, weil die Jungendlichen aufgrund der Pandemie zuletzt zwei unvollendete Spielzeiten hatten und so die ausgefallene Meisterschaft der U20 aus dem letzten Jahr, die für die Jahrgänge 2002 das Ende der Jugendspielerzeit bedeutete, kompensiert werden sollte.

Am Start waren acht Teams, wobei nebem dem Ausrichter TB Höntrop auch die hochfavorisierten Mannschaften von VV Humann Essen und FC Junkersdorf Köln mit Ihren Zweit- und Drittligaspielern an den Start gingen.

Das Ziel der Höntroper war sich gegen die starken Mannschaften zu behaupten und ein möglichst achtbares Ergebnis zu erreichen. Im Vorfeld liebäugelte der eine oder andere Höntroper Spieler mit dem Erreichen des Halbfinals, aber spätestens mit den Ausfällen von zwei Spielern aus der Stammsechs (gebrochener Finger und Corona) war diese Hoffnung ausgeträumt.

So ging es in der ersten Partie gegen den FCJ Köln darum mit der ungewohnten Aufstellung, wo der Diagonalspieler voll in der Annahme agierte, zusammenzufinden. Dies gelang zumindest im ersten Satz beim 17:25. Im zweiten Durchgang blieb die Mannschaft beim 10:25 ohne echte Chance.

Anschließend ging es gegen den TSC Münster-Gievenbeck, der an guten Tagen mit vollem Kader vielleicht in Bedrängnis zu bringen gewesen wäre, aber gegen den ebenfalls mit zwei Dritt- und einigen Oberliga-Spielern angetretene TSC war auch hier kein Erfolg möglich (19:25, 16:25).

So kam es auf das letzte Vorrundenspiel gegen den SLC Bockum-Hövel an, um für das untere Überkreuzspiel die einfachere Ausgangslage zu erspielen. Hier entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, aber der innere Druck der Höntroper Jungs war schon zu spüren, so dass die Mannschaft nicht die an diesem Tag schon gezeigte beste Leistung abrufen konnte. Am Ende ging der Auftaktsatz mit 23:25 knapp verloren.

Da der SLC zuvor schon mehr Ballpunkte in den anderen Spielen holen konnte, musste nun ein klarer Satzerfolg her. Während im Hintergrund bereits gerechnet wurde, wurde auch auf dem Spielfeld eine Änderung vorgenommen. Mittelblocker Théo, der durch Abi-Stress zuletzt keine Trainingseinheiten hatte, musste für den Außangreifer Max weichen, der sich im Verlauf des Tages mit viel Herzblut eingebracht hatte. Auf die freie Postion Außen ging dann Julian aus der 2.Herren-Mannschaft. Dennoch lag die Last des Erfolges nun noch mehr auf den vier Stammkräften Finn (Diagonal), Aaron (Mitelblock), Jan (Außenangriff) und Kapitän Fynn (Zuspiel). Höntrop hatte das Spiel nun deutlich besser im Griff und konnte den Vorsprung stetig ausbauen. Allerdings überschätze sich Julian beim 24:18 und meinte einen Sprung-Float-Aufschlag zum Abschluss setzen zu müssen. Dieser misslang und plötzlich gingen auf der Bank die Alarmglocken an, denn mehr als die nun zu Buche stehenden 19 Bälle für den Gegner durften es nicht mehr werden. Zum Glück konnte der Turnbund den nächsten Spielzug und damit den Satz zum 25:19 für sich entscheiden. Damit wurde der dritte Platz in der Vorrunde mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse gesichert.

Im Vergleich mit dem TVA Hürth (Vierter der anderen Gruppe) gelang dann ein klarer und hochverdienter 2:0-Erfolg (25:14, 25:16) und der Einzug in das Spiel um die Plätze Fünf und Sechs.

Hier traf die Mannschaft auf den unerwartet starken Nachwuchs von SSF Fortuna Bonn. Allerdings zeigten sich die Höntroper Jungs nach den zuletzt drei Satzerfolgen in Folge gestärkt und konnte den Auftaktsatz überraschend deutlich mit 25:17 für sich entscheiden. In der Folge drehte die Fortuna aber auf und lies dem Turnbund beim 15:25 letztlich keine Chance. Leider setzte sich dies auch im abschließenden Tie-Break fort. Beim 2:8 wurden die Seiten gewechselt und viele Zuschauer hatten hier schon die Niederlage akzeptiert. Nicht aber Finn, der bereits in drei der vorherigen vier Spielen zum wertvollsten Spieler seines Teams gewählt worden war, und beim 6:10 an den Aufschlag kam. Einzelne gute Aufschläge hatte er bereits mehrfach an diesem Tag geliefert, aber nun brauchte es mehr, ein lange Serie. Und dies gelang tatsächlich, denn nach einigen direkten Punkten schlug er erst beim 13:10 den Ball ins Netz. Am Ende reichte dieser Vorsprung um den Satz mit 15:12 und damit das Platzierungsspiel noch mit 2:1 zu gewinnen. Und natürlich wurde Finn auch in diesem Spiel zum wertvollsten Spieler vom gegnerischen Traioner gewählt. Mit vier Nomminierungen (zwei als Sieger, zwei als unterlegene Mannschaft) wurde er dann bei der Siegerehrung vom Bezirksbürgermeister Hans-Peter Herzog auch als wertvollster Spieler einer Mannschaft bei diesen WDM ausgezeichet. Dafür erhielt er einen Pokal und sportliche Kleingeräte, um seinen Körper nach diesem Turnier wieder zu pflegen.

Das hochkarätige Finale gewann am Ende VV Humann Essen gegen den FCJ Köln, allerdings beim 2:1 (23:25, 25:15 und 15:13) längst nicht so klar, wie es im Vorfeld erwartet wurde. Im kleinen Finale setzte sich der TSC Gievenbeck gegen die Rhein-Sieg Volleys aus Much und Buisdorf mit 2:0 durch (25:18, 25:20) und sprang so ebenfalls auf das Treppchen.

Ein großer Dank geht auch an das umtriebige Helferteam, dass im Vorfeld der Meisterschaften mitgeholfen hat, aber natürlich insbesondere auch am Tag die Cafeteria und den Grill besetzt haben.