Turnbund Höntrop

Dein Verein im Höntroper Herzen!

Nach dem direkten Aufstieg in die Landesliga heißt es dort ankommen und gut mitspielen. Ziel ist der Klassenerhalt, um sich in der Liga zu etablieren. Motivierte Spieler sind jederzeit herzlich zum Probetraining willkommen.

Trainingszeiten: 
Mittwoch

20:00-22:00

Freitag

19:00-21:00

Nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche überraschte die Höntroper Zweitvertretung mit einem starken Auftritt in der Landesliga und knöpfte dem Aufstiegsfavoriten aus Witten wichtige Punkte ab.

Nach dem schwachen Auftritt vor Wochenfrist, der einigen Personalausfällen geschuldet war, konnte die Mannschaft diesmal auch nur einen Spieler mehr aufbieten, diesmal aber dafür auf den richtigen Positionen.

Mit Artem stand wieder ein Spieler zur Verfügung, der an diesem Tag mehrfach den Unterschied machte. Aber auch Florian, der sich kurzfristig trotz seiner zwei Einsätze am Samstag bereit erklärte auch am Sonntag auszuhelfen, erhöhte die Optionen für den Trainer deutlich.

Im ersten Satz merkte man allerdings, dass beide Spieler nicht so oft mit den den übrigen zusammen trainieren, so dass es diesen Durchgang brauchte um sich aufeinander einzustellen. Schon hier ging Florian zum Ende des Satze auf die für ihn als Mittelblocker ungewohnte Position des Diagonalspielers. Am Ende ging der Satz zwar noch recht deutlich mit 18:25 verloren, aber schon hier merkten alle, dass an diesem Tag durchaus etwas zu holen war.

In Satz Zwei konnten sich die Höntroper Männer schnell einen Vorsprung herausspielen. Lediglich ein kleiner Wackler, als beim 19:10 drei Punkte kassiert wurde, störten im ansonsten fehlerfrei Sideout des Teams.

Der dritte Satz war dann zunächst von einigen Fehlern auf beiden Seiten geprägt, so dass die Führung mehrfach wechselte (1:3, 9:6, 9:12). Die wohl entscheidende Wende gelang dann beim 11:13, als Mika dann sein Team mit 17:13 in Führung brachte. Die präsizen Floater, gepaart mit einem Aufmerksamen Block und Gegenangriff, wirkten sich als nachhaltiger Treffer aus. Lars gelangen dann anschließend drei weitere Punkte im Service, so dass der Satz mit 25:18 ebenfalls sehr deutlich an den Turnbund ging.

Im vierten Satz zeigte sich allerdings warum die DJK erst eine Niederlage kassiert hatte und sieben ihrer acht Siege jeweils deutlich ausfielen. Der Druck im Aufschlag wurde deutlich größer, so dass die Annahme immerwieder Probleme hatte. So konnte Mika im Zuspiel zu selten flexibel agieren, was die Abwehr beim Gast deutlich vereinfachte. So stand schnell ein großer Rückstand im Raum, der sich bis zum Satzball auf neun Punkte erhöhte. Hier allerdings gelang es den Höntropern noch ein paar Nadelstiche zu setzen und mit jedem Punkt den die Mannschaft herankam, wirkten die Wittener ratloser. Zwar ging der Durchgang dann doch mit 20:25 verloren, aber die Wirkung im Tie-Break war klar zu sehen.

Hier rückte Florian dann von der Diagonalen auf die angestammte Mitte, für den zunehmend glückloser agierenden Tim und Lars übernahm die Position des Diagonalspielers. Zwar ging der erste Aufschlag diesmal verloren, aber Annen gelang es vier Roationen nicht seinen Service durchzubringen. Auf Höntroper Seite konnten jedoch alle Spieler punkten, so dass es sehr schnell 14:4 hies. Zwar konnte in der Folge erst der fünfte Matchball verwandelt werden, aber am Ende war das 15:8 dennoch eine deutliche Demonstration, wozu der Aufsteiger in der Lage ist.

Am kommenden Samstag geht es in Witten gegen die Zweitvertretung von MTG Horst, die derzeit den Relegationsplatz nach unten belegt, aber am Wochenende mit einem klaren 3:0 über den Tabellendritten Telstar Bochum überraschte.

Trainerkommentar: "Mit dem zwar kleinen, aber guten und vor allem flexiblen Kader hat sich heute sehr deutlich gezeigt, dass die Mannschaft in der Landesliga auch als Aufsteiger gut mitspielen kann. Artem hat einen Tag vor seinem 17.Geburtstag das Spiel heute sehr getragen und so seine Mitspieler gut mitgenommen. Vor allem mit seiner Präsenz in der Annahme hat die Mannschaft sehr viel Stabilität erhalten. Nun heißt es aber das Selbstvertrauen im Team mitzunehmen, auch wenn Artem dem Team nicht zur Verfügung steht."