VOLL[EY]-COOL 2012

Seit Ende 2010 bietet der Turnbund auch für coole Jungs Volleyballtraining an. Unter dem Motto "VOLL[EY]-COOL" können sich die Jungs mit anderen Teams aus der Westdeutschen Volleyballjugend messen.

Und dabei wurden in den ersten acht Spielzeiten schon beachtliche Erfolge erzielt, denn bereits elfmal (11!) gelang einem Team der Sprung zu den Westdeutschen Meisterschaften! Du bist jederzeit herzlich dazu eingeladen bei uns vorbeizuschauen. Aktuell haben wir Teams von der U12 bis zur U20 und wir freuen uns über jeden neuen Sportler. Trainingszeiten findest Du, wenn rechts auf eine der Mannschaften klickst. Für die neue Saison 2019/2020 gelten folgende Jahrgänge:

U12 (2009 und jünger) / U13 (2008 und jünger) / U16 (2005 und jünger) / U18 (2003 und jünger) / U20 (2001 und jünger)

Ältere Spieler haben bei uns die Möglichkeit im Herrenbereich einzusteigen.

Darüber hinaus haben wir noch einige weitere Gruppen, die nicht im Liga-Spielbetrieb unterwegs sind (siehe Menüpunkt "Hobby").

Einen tollen Saisonabschluss feierte die männliche Jugend beim 35. internationalen Turnier des SuS Oberden.

Während es für die U20 sofort klar war, dass man das Wochenende komplett gemeinsam verbringen und somit dort übernachten wollte, gab es bei der Gruppe der jüngeren U18/U16 einzelne Spieler, die zunächst lieber zu Hause übernachten wollten. Mit Erläuterungen zum Sinn und Zweck einer solchen gemeinsamen Veranstaltung konnte aber auch diese Spieler überzeugt werden, so dass letztlich alle in der Halle übernachteten.

Sportlich gehörte die männliche U20 zu den Favoriten im mit vier Teams leider überschaubaren Turnierfeld.

Die U20 startete mit dem Spiel gegen den Gastgeber SuS Oberaden, der in diesem Jahr jedoch nur schwach besetzt war. Daher konnten die Höntroper Jungs dieses Spiel sehr gut als Start in das Tunierwochenende nutzen. Von Anfang an dominierten sie das Spiel, wobei vor allem die konstanten Aufschläge einige Punkte sicherten. Schnell ging der Turnbund in Führung und konnte mit einer soliden Leistung den Satz für sich gewinnen. Im zweiten Durchgang standen die Spieler vor der Herausforderung den nächsten Satz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und das Spiel stabil zu Ende zu spielen. Zwar erwischte der Gastgeber den TBH einige Male auf dem falschen Fuß, aber mit sicheren und hohen Bällen spielgelte sich die Dominanz am Netz letztlich auch im Ergebnis wieder (25:4, 25:14).

Leider verletzte sich im zweiten Satz Darrin, sodass auch die Höntroper Jungs nur noch mit einem Kader von sieben Spielern und Hendrick, der in der U18 aushalf, weiterspielen konnten.

Im zweiten Spiel ging es gegen den vermeintlich zweitstärksten SLC Bockum-Hövel Gegner in diesem Turnier. Das erste Spiel gab den Jungs wohl so viel Sicherheit, dass sie auch in das nächste Spiel mit viel Selbstbewusst sein starten. Julian konnte einige Punkte mit guten Aufschlägen sichern und auch Fynn machte im Zuspiel einen sehr guten Job. Man merkte der Mannschaft an, dass sie in diesem Jahr endlich den ersten Platz des Treppchens erlangen wollten. Auch das Training aus den letzten Wochen machte sich bezahlt, in dem das Trainerteam wert auf ein höheres Tempo gelegt hatte. Somit ging der erste Satz an Höntrop (25:14). Auch hier standen die Jungs an dem gleichen Ausgangspunkt und es ging darum, nicht wieder den Gegner rankommen zu lassen. Doch auch im zweiten Satz setze Höntrop den Erfolgskurs vor. Jan dominierte mit seiner gewaltigen Sprunghöhe am Netz und konnte den Block sehr gut über- oder ausspielen (25:15).

Das dritte und letzte Spiel dieses Tages sollte der krönende Abschluss werden, doch leider musste das Team schon beim Einschlagen feststellen, dass es sich bei der SG Langenfeld um ein anderes Kaliber handelte und mehr von Nöten sein würde als ein solides Spiel.
Das Team startete optimistisch in das Spiel und es war lange Zeit ein Kopf an Kopfrennen. Das Team hatte vor allem mit den schnellen Bällen in der Mitte zu kämpfen und auch die Angreifer hatten immerwieder Mühe den guten gegnerischen Block zu überwinden. Zu diese Frustration kam zudem ein unsicherer Schiedsrichter, der dem Team natürlich eine Angriffsfläche bietet, um die eignen Fehler zu kompensieren. Der erste Satz ging an Langenfeld und die Köpfe der Höntroper Jungs hingen recht tief. Der zweite Satz war geplagt von einigen Aufschlagfehlern und auch in die Annahme und in das Zuspiel konnte nicht mehr soviel Energie gesteckt werden, wie in den vorherigen Sätzen. Nervosität führte dazu dass die Bälle immer flacher wurden immer mehr Risiko einfangen wurde, jedoch nicht mit dem Effekt, die Punkte zu machen. Die Blockdominanz und die schnellen Angriffe setzten dem Team auch im zweiten Satz zu und sorgte dafür, dass auch dieser Satz an Langenfeld ging. Auf diese Niederlage reagierte das gesamte Team sehr emotional, da sich soviel vorgenommen wurde (15:25, 23:25).

Da der Gegner seine Spiele ebenfalls gewann, war für die Rückrunde am zweiten Tag die Marschroute klar.

Am Sonntag morgen betraten die Höntroper Jungs mit einem frischen Kopf und und optimistisch die Spielhalle. Genau wie am Vortag nutze Höntrop das Auftaktspiel gegen SuS Oberaden zum Aufwärmen und hatte so genügend Zeit ins Spiel zu kommen (25:3, 25:13). An diesem Tag mussten die Positionen jedoch neu verteilt werden, da Jacob nach dem ersten guten Spieltag nicht mehr dabei sein konnte. So rutsche Umberto auf die Diagonalposition und Finn in die Mitte. Von Anfang an machten sich beide auf diese Positionen sehr gut. Die wurde vor allem im zweiten Spiel gegen SLC Bockum-Hövel sichtbar. Trotz einem starken zusätzlichen Angreifer, der am Vortag nicht dabei war, konnte Finn das gegnerische Team mit einem starken Mittelblock und einer aufmerksamen Reaktionsfähigkeit am Netz unter Druck setzen. Auch Julian setzte seine gute Aufschlagserie vom Vortag fort. Höntrop entschied beide Sätze überraschend deutlich für sich (25:11, 25:17). Allerdings war gerade der Sieg gegen das Hammer Team nicht selbstverständlich, da sie mit dem starken weiteren Angreifer zum Auftakt Konkurrent Langenfeld einen Satz abnehmen konnte.

Damit war für das "Finale" klar, dass ein 2:0-Erfolg unabhängig von den ohnehin besseren Satzergebnissen, zum sicheren Turniersieg reichen würde.

Die Stimmung war etwas angespannt, denn das gesamte Team wollte das Wochenende mit einem ersten Platz abrunden. Vielleicht lag es an der kurzen Nacht oder daran, dass der Gegner sich am vorherigen Tag verausgabt hatte. Aber die Höntroper Jungs starteten sehr gut ins Spiel. Fynn bewies, welche Fortschritte er im Zuspiel gemacht hat und das er immer häufiger richtige und wichtige Entscheidungen treffen kann, dadurch konnte vor allem Jan gerade in hektischen Situationen einen hohen Ball so gut verarbeiten, dass der Gegner kaum eine Chance hatte. Auch Finn und Pascal bewiesen am Netz, dass die Höntroper Jungs diese Spiel gewinnen werden. 

Der Turnbund war an diesem zweiten Tag - trotz langer Spielerparty - fast eine Klasse besser als am Vortag und lieferte wie schon in den beiden anderen Spielen nun eine absolut erstklassige Leistung ab. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand ging der erste Durchgang recht klar mit 25:20 an den TBH. Und auch im zweiten Satz lies die Mannschaft nicht nach und sicherte sich mit dem 25:19 verdientermassen den Turniersieg, wobei das Team durchgehend und lautstark von den Verletzten Vincent und Darrin unterstützt wurde, bis diese heiser waren.

Trainerkommentar: "Es war toll zu sehen wie die Mannschaft und in letzten Monaten zu einem wirklichen TEAM geworden ist wozu Umberto maßgeblich mit seiner Art beigetragen hat, nicht umsonst ist unser Schlachtruf „Umberto Piola“! Insgesamt hat das letzte Spiel gezeigt, wie die Jungs sich in den letzten Monaten entwickelt haben und wenn man ehrlich ist haben wir das Spiel gegen Langenfeld heute nicht gewonnen, weil es ein anderer Schiedsrichter war, sondern weil das Team einfach 150% gegeben und die beste Saisonleistung gezeigt hat. Wir freuen uns total auf die kommende Saison und auf die Herausforderung der Herren-Liga.

Eine deutlich größere Aufgabe hatte das zweite Höntroper Team vor sich. Die U16 musste im gemischten Turnierfeld der U16/U18 antreten und war dort offensichtlich die jüngste Mannschaft.

In dem Turnierfeld der insgesamt sieben Mannschaften ging es für die Jungs vor allem darum weiter Spielpraxis zu sammeln. Dies gelang an den beiden Turniertagen in den insgesamt 12 Spielen gut, wenngleich die Spiele gegen die hochklassigen U18-Teams aus Unna-Massen und vor allem aus der "Spielgemeinschaft" Schwerte-Hörde fast chancenlos waren. Darum waren insbesondere die jüngeren Jungs nicht böse, dass hier die spielfreien Jungs der U20, die ja fast alle selbst noch U18 sind, ausgeholfen haben.

Nach zwölf Spielen blieb dem Team zwar nur der 6.Platz, aber immerhin acht gewonnene Sätze und ein großer Erfahrungsgewinn.

Nach dem ersten Turniertag wurde Pizza beim Italiener geordert, wobei der Gastwirt angesicht der vielen anderen hungrigen Spieler am Rande seiner Leistunsgfähigkeit arbeitete. Allerdings hatten wir mit Umberto selbst einen Italiener dabei, so dass wir unsere Bestellung von 16 Pizzen einigermassen zeitgerecht erhalten haben. Anschließend ging es gemeinsam auf die Spielerparty mit allen Mannschaften und einem DJ. Und am Ende waren es ausgerechnet jene U16-Spieler die zunächst nicht übernachten wollten, die sich beschwerten, dass die Spielerparty für sie "schon" um Mitternacht zu Ende sein sollte.

Bei der großen Siegerehrung am Sonntagnachmittag, des mit insgesamt 66 Mannschaften riesigen Jugendturniers, konnte man sich noch das hochkarätige Finale der weiblichen U20 zwischen MKS Wieliczka und Sudosa Assen, das die Polinnen knapp mit 2:1 gegen die Niederländerinnen gewinnen konnte, anschauen. Insgesamt wieder einmal eine tolle Veranstaltung für die Höntroper Jungs, die nach zwei langen Turniertagen und Players-Night müde aber zufrieden nach Hause fuhren.


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