"Schwer einzuschätzen" war sowohl die Leistung der Gegner aus den anderen Staffel als auch die eigene.

 

Denn erst am letzten Spieltag in der U14 konnten die Jungs ihr volles Potential zeigen. Zur Verstärkung reiste Henry mit, der schweren Herzens nicht an den Spielen der Mixed-Mannschaft teilnehmen konnte.

Der erste Gegner des Tages war der VoR Paderborn, von dem man schon im Vorhinein eine gute Leistung erwartete, sodass dasausgesprochene Ziel war, so gut wie möglich abzuschneiden und die Jungs auf der anderen Seite ein wenig zu "ärgern". Leider gelang dies im ersten Satz nicht. Man machte sich nach einem Punkt direkt zum Beginn des Spiels zwar große Hoffnung, weitere Chancen blieben auf Höntroper Seite zwar nicht aus, wurden jedoch sofort von den Paderbornern verhindert. Erst zum Ende des ersten Satzes gab es noch ein paar Punkte für den Höntroper Nachwuchs (5:25).

Umso überraschender und euphorischer war die 5:0-Führung der Höntroper Jungs durch sehr starke Aufschläge von Matteo, Artem und Paul. Allerdings konnte man im weiteren Verlauf nicht an diese (auch kämpferisch) starke Leistung anknüpfen. Auf der anderen Seite stand ein sehr agiler und spielstarker Gegner, der sich davon nicht beeinflussen ließ. Am Ende hieß es 10:25 aus Sicht der Höntroper.

Das zweite Spiel gegen den VV Schwerte verlief dann wieder anders. Leicht überraschend war die Führung der Höntroper Jungs, die weit über die Hälfte des Spiels hinaus ging. Das Fundament dafür legte man durch großartigen Einsatz und klug platzierte Bälle. Die größte Stütze waren dabei wieder Matteo und Paul, die vor allem in der Abwehr einen guten Job machten. Henry und Florian wechselten sich auf ihrer Position ab.

Am Ende stoppte der gute Lauf aber plötzlich und die Jungs ließen die Schwerter einfach spielen (20:25). An die guten Leistungen des ersten Satzes konnte man leider nicht mehr anknüpfen. Der Gegner setzte sich langsam ab und am Ende ging auch diese Hälfte an Schwerte (18:25).

Trainerkommentar: "In unserem Spiel fehlte heute mal wieder die Konstanz. Wir hatten viele gute Aktionen, jedoch fehlt manchmal einfach der letzte Wille oder der Biss, mit dem man solche Spiele wie gegen Schwerte gewinnt. Das erneut im Training kurz angeschnittene Verschieben hat ebenfalls nicht so funktioniert, wie geplant. Viele Bälle würden zwar spektakulär gerettet, durch ein besseres Stellungsspiel hätte man den Ball aber auf der eigenen Seite halten und mehr Druck machen können. Dafür haben alle Spieler wichtige Erfahrung gesammelt und konnten sich auf dem Feld zeigen. Vielleicht hilft bei der Quali B ja ein wenig Losglück, damit die Chancen auf eine Teilnahme an der Westdeutschen Meisterschaft bestehen bleibt."


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