Neue VOLL[EY]-COOLE Jungs braucht das Land, daher bekommt jetzt die nächste Generation die Chance in Höntrop Volleyball zu lernen und zu spielen. Gespielt werden hier noch einzelne Turniere ohne eine gesamte Wertung, wobei immer zwei Spieler auf dem Kleinfeld (4,5,4,5 Meter) stehen. Highlight und Ziel der Saison ist die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften in der zweiten Saisonhälfte. Dort treffen die besten Jungenmannschaften dieser Altersklasse aus Westfalen-Süd (Bochum bis Soest und Lünen bis Siegen) zusammen, um den Titel auszuspielen. Aber auch wer dort nicht gewinnt, kann mit einer guten Platzierung die Qualifikationsrunde zu den Westdeutschen Meisterschaften erreichen.

In dieser Saison dürfen dort noch alle Jungs bis zum Jahrgang 2008 mitspielen.

Trainingszeiten: 
Dienstag

17:00-18:30

Anfängergruppe für Jungs der Jahrgänge 2007 bis 2009
Freitag

17:00-18:30

Anfängergruppe für Jungs der Jahrgänge 2007 bis 2009
Bei dem vorletzten Saisonhighlight der Nachwuchsvolleyballer erreichten die Jungs der U12 einen überragenden 6.Platz unten den zwölf besten Teams aus NRW.

Die Westdeutsche Meisterschaft in Düren bedeutete den sportlichen und emotionalen Höhepunkt der männlichen U12 des TB Höntrop.

Mit erstmals 7 Spielern stellte das Trainerteam einen sehr großen Kader auf, obwohl nur zwei Spieler gleichzeitig auf dem Feld stehen dürfen. Das liegt unter anderem an der hohen spielerischen und technischen Qualität der sieben Jungs. Verständlicher Weise kommen so nicht alle Spieler auf eine annähernd gleiche Spielbeteiligung und genau das wurde auch mehr als deutlich und häufig erwähnt, doch trotzdem gab es immer wieder Aufforderungen der Spieler, eingesetzt zu werden. Oftmals war die Enttäuschung über ein gewonnenes Spiel dann sehr hoch, was bei einem Mannschaftssport nicht der Fall sein sollte.

Die beiden gesetzten Spieler Matteo und Kapitän Paul wurden in jedem Spiel durch den stark spielenden Felix ergänzt, der vor allem mit seinem Zuspiel glänzen konnte. Mit Joscha ging man dann in das erste Spiel gegen den Werdener TB. Dieser hatte zuvor deutlich gegen den Meckenheimer SV verloren. Doch ihr Vorteil war die bereits abgelegte Nervosität, die den Jungs des TBH noch anzusehen war. Doch davon merkte man nichts. Beide Sätze wurden überraschend hoch gewonnen (15:9, 15:7).

Eine Vorentscheidung über den weiteren Turnierverlauf war das Spiel gegen Meckenheim. Ein Sieg würde einen schwächeren Gegner im Viertelfinale bedeuten. Doch die Meckenheimer zeigten, dass sie etwas dagegen hatten und besiegten die Höntroper im ersten Satz (15:10). Doch die Jungs vom Turnbund zeigten im zweiten Satz mehr Biss und führten verdient, sodass sie beim 14:12 gleich zwei Satzbälle für sich hätten nutzen können. Mental bereitete man sich schon auf einen dritten Satz vor. Das war vielleicht auch der Grund, warum man dann keinen Druck mehr auf den Gegner ausübte. Der MSV gleichte aus und gewann letztendlich doch noch (15:17). 

So musste man gegen einen Erstplatzierten einer anderen Gruppe, den VoR Paderborn. Dieser würde sich im Laufe des Turniers als verdienten Westdeutschen Meister krönen. Der paderborner Nachwuchs zeigten den Jungs dann ganz deutlich, was auch in diesem jungen Alter schon möglich ist. Technisch sicherlich nicht überlegen, überragten sie alles sehr athletisch am Netz. Hinzu kamen viele ärgerliche Netzroller, bei denen die Spieler aus Höntrop kaum eine Chance hatten. Selbst mit der besten Aufstellung konnte man nur einen Punkt gewinnen. Im zweiten Satz würde auf beiden Seiten mehr rotiert, sodass Arne und Henry auf ihre Einsätze kamen. Aber auch hier waren es nicht mehr als drei Punkte, die der Turnbund holen konnte.

Jetzt war "nur" noch der fünfte Platz möglich. Der nächste Gegner war GV Waltrop, den man bereits in der Quali-Runde schlagen konnte. Doch die Jungs aus Höntrop wirkten sehr schläfrig und kaputt, sodass Waltrop teilweise ohne viel Druck, Punkte erzielen konnte. Dafür verantwortlich war auch das Ping-Pong-Spiel, auf das sich die Höntroper, trotz reichlicher Kritik des Trainerstabs, mit dem Gegner einließen. Unnötiger Weise dauerte das Spiel drei Sätze und war spannender, als eigentlich notwendig (13:15, 16:14, 15:12).

Im Spiel um Platz fünf und sechs hieß es, die Zähne zusammenzubeißen und den letzten Sieg zu erkämpfen. Mit der vermeintlich besten Aufstellung startete man gegen Blau Weiß Aasee aus Münster. Leider war die Luft auf Höntroper Seite raus, sodass der Gegner verhältnismäßig einfaches Spiel hatte. Nach zwei Sätzen stand die nächste Niederlage der Höntroper fest (12:15, 12:15).

Kommentar des Trainerteams: "Dass wir nicht auf dem letzten Platz landen würden, ist bei den sehr talentierten Jungs nicht verwunderlich. Trotzdem haben wir nicht mit einem so guten Ergebnis gerechnet. Doch gerade in den letzten Wochen vor der Westdeutschen haben die Jungs im Training nicht den erwünschten Ehrgeiz und die Konzentration gezeigt. Sonst wäre vielleicht auch der eine oder andere Platz nach oben drin gewesen. Trotzdem sieht man, dass sich der Ehrgeiz des Trainerteams auszahlt und der sechste Platz in NRW ist mehr als zufriedenstellend."


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