Die Höntroper Reserve spielt Volleyball in unterschiedlichen Besetzungen zwischen der Landesliga und der Bezirksklasse.

Trainingszeiten: 
Montag

20:00-22:00

Feld 2 (links)
Donnerstag

20:00-22:00

Feld 3 (rechts)
Die Platzierungen in der Tabelle zeigten eigentlich was zu erwarten war. Aber Höntrop ist gerade bei starken Teams sehr eifrig.

 

Im gesamten Spiel haderten die Damen mit ihrer Abstimmung bei den Laufwegen. Es war in den gesamten Vorrundenspielen zu beobachten, dass sich bei den Abstimmungen noch Probleme ergeben. Sieben neue Spielerinnen lassen sich nicht so einfach in ein bestehendes System einfügen.

Die Tabellenführerinnen aus Schwelm zeigten gleich in Satz Eins was sie auf der Pfanne haben. Durch ihr neues Beach-Nationalkadermitglied Jule Mantsch, setzten sie immer wieder gute Bälle in das Feld der Höntroper Damen. Zwar gelang es dem Block sich ab dem dritten, vierten Ball etwas auf die Angriffe einzustellen, insgesamt aber war die Abschlaghöhe der gegnerischen Bälle schwer zu kontrollieren.

Das es zu dieser blamablen Ergebnisaussage (5:25) im zweiten Satz kam, war dem fehlenden Selbstvertrauen der Damen in Rot anzukreiden. Natürlich waren die Sprungaufgaben der Schwelmer Spielerin gut. Aber fehlende Bewegung und eine zu lasche Körpersprache auf Höntroper Seite ermutigten die Damen aus Schwelm und sie erspielten sehr variabel ihre Punkte. "In dieser Phase waren wir echt down! Da zeigte sich die gute Teamarbeit aus Schwelm", meint Trainer Rüdiger Kümmel.

Mit einer komplett geänderten Aufstellung auf TBH Seite ging es in den dritten Satz. Das sollte auch gleich Wirkung zeigen. Höntrop erspielte sich bis zum 15:14 immer einen kleinen Punktevorsprung. Die Eigenfehlerquote blieb gering und die Aufschläge setzten Schwelm schon unter Druck. "Endlich wurde variabel gespielt und nicht nur mit 1/2/3 gespielt," freute sich der Trainer. "Damit konnten wir Schwelm auch Paroli bieten." Aber Schwelm wäre nicht auf dem Tabellenplatz, wenn sie das nicht erkennen würden. Ihre Libera dirigierte nun die Abwehr deutlicher und die Außen Angreifer zeigten ihr variables Schlagverhalten. Höntrop hielt tapfer dagegen, jedoch war bei 20:25 das letzte Spiel der Hinrunde verloren.

In der Rückrunde soll nun endlich die Trainingsroutine in die Spiele einfließen. "Mit dem nötigen Selbstvertrauen und auch etwas Glück können wir aus eigener Kraft die rote Laterne am Ende der Saison abgeben," bleibt R. Kümmel zuversichtlich.


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