Im ersten Satz war der erste Annahmeriegel der Mannschaft in kaum einer Phase auch nur halbwegs in der Lage den durchaus druckvollen Top-Spin-Service des Gastes zu entschärfen. Dazu verschätzes sich die Annahme immerwieder bei der Länge der Bälle und so landeten gleich mehrfach Bälle als Asse auf der Grundlinie. Die schwache Annahme - eigentlich eine Stärke des Teams - führte in der Folge zu Unsicherheiten im Zuspiel und Angriff. Am Ende ging der Satz deutlich mit 17:25 verloren.
Der zweite Durchgang verlief deutlich enger, aber auch hier gelang das Entschärfen der ein Hörder Aufschläge nicht immer. Hinzu kam, dass der eigene Service wie in der Vorbereitung viel zu fehleranfällig war. Selten gelangen einem Spieler mal mehr als zwei Aufschläge. Dabei hatte der Trainer die Schwäche in der Dortmunder Annahme ausgemacht, aber wenn die Bälle selbst ins Netz gespielt werden, dann konnte diese eben nur viel zu selten ausgenutzt werden. Mit dem 23:25 stand die Mannschaft schon im ersten Heimspiel etwas unerwartet mit dem Rücken zur Wand.
Aber in der Vergangenheit hatten die Spieler gezeigt, dass sie mit Drucksituationen oftmals gut umgehen können. So ging eine im Laufe des Spiels bereits veränderte Mannschaft in den dritten Satz und konnte endlich überzeugen. Mit einer stabilen Annahme wurde schnell ein Vorsprung herausgespielt. Der TVH konnte in diesem Satz lediglich zweimal sein Sideout halten und so war das Ergebnis mit 25:14 mehr als deutlich.
Und die Mannschaft konnte die Leistung zunächst auch im vierten Satz abrufen. Von den ersten elf Aufschlägern konnte der Gast nur dreimal das Sideout halten und so lag das Höntroper Team erneut in Führung. Beim 22:16 schien alles auf einen Tie-Break hinauszulaufen. Aber Hörde kam zurück erspielte sich beim 24:25 und 25:26 zwei Matchbälle, die jedoch abgewehrt werden konnte. Stattdessen drehte der Turnbund das Bild und hatte beim 27:26 selbst die Chance auf den Satzausgleich, die jedoch vergeben wurde. Am Ende waren es drei Fehler, die das 27:29 und damit die Heimniederlage besiegelte.
Trainerkommentar: "Leider sind wir heute nur schwer in die Partie gekommen und insbesondere unsere Annahme hat insgesamt unterirdisch gespielt. Erfreulich ist lediglich die Tatsache, dass Spieler, die zuletzt eher in der zweiten Reihe standen, einiges kompensieren konnten. Allerdings fehlte am Ende auch hier ein wenig das notwendige Spielglück. Nun gilt es die Probleme im Training anzugehen und das Spiel bei der SG Sendenhorst am kommenden Samstag mit frischem Mut anzugehen. Der kommende Gegner unterlag am ersten Spieltag im Tie-Break beim TSC Gievenbeck."




