Dabei waren die Höntroper Männer trotz des Erfolgs in Sendenhorst nicht allzu euphorisch, denn die Vorsaison mit zwei deftigen 0:3-Klatschen steckte den meisten noch allzu sehr in den Köpfen.
Aber es zeigte sich schnell, dass der Turnbund aus einer sehr soliden Annahme immer wieder gute Angriffe aufbauen konnte, so dass ein eigener Aufschlagverlust nicht ins Gewicht fiel. Münster schaffte es bei insgesamt 15 eigenen Rotationen nur drei Mal beim Service zu Punkten. Da das dem Gastgeber dies viel häufiger gelang, konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebauch werden, so dass das Team mit bis zu neun Punkten vorne lag. Am Ende war es ein klarer 25:17-Erfolg.
Nun hies es die Konzentration hoch halten, um gar nicht erst Zweifel am ersten Heimsieg aufkommen zu lassen. Dies gelang dann als erstes Aaron J., der sechs gute Aufschläge platzierte und dabei einige Serivice-Winner produzierte. Was nicht direkt zum Punkte führte, wurde vom Team dann aus dem Spiel abgeräumt. So fiel der zweite Durchgang mit 25:15 sogar noch deutlicher aus.
Ein kurzer Zwischenhalt war das 0:2 im dritten Durchgang. Aber schnell lenkte die Mannschaft auch dies wieder in die richtige Bahn und übernahm das Komanndo. Der Vorsprung konnte dann auf bis zu acht Punkte (16:8) ausgebaut werden. Dieser Abstand wurde dann bis zum Ende zwar nur noch verwaltet, aber dies änderte nichts an dem erneut klaren Satzgewinn (25:17).
Bitter für die Höntroper Teams, dass Ben nach dem Spiel bekannt gab, dass er sich aus allen Teams (Herren I und II, sowie der U20) ab sofort zurückziehen möchte. Dies reduziert die Höntroper Möglichkeiten zukünftig erheblich, so dass hier nun nach Alternativen geschaut werden muss.
Trainerkommentar: "So wie Münster heute, haben wir in den beiden Spielen der Vorsaison agiert. Sie waren zwar da, aber nicht wirklich präsent und hatten letztlich keinerlei Chance auch nur auf einen Satzgewinn. Zudem war heute bei uns kaum ein Leistungsunterschied bei den Spielern zu sehe - egal wer letztlich auf dem Feld stand hat im team funktioniert.
Dennoch trübt der Abschied von Ben als Spieler das Bild eines eigentlich perfekten Spieltages erheblich."

















