Die Höntroper Reserve spielt Volleyball in unterschiedlichen Besetzungen zwischen der Landesliga und der Bezirksklasse.

Trainingszeiten: 
Montag

20:00-22:00

Feld 2 (links)
Donnerstag

20:00-22:00

Feld 3 (rechts)
In einem Spiel gegen Schwelm spielen Emotionen immer eine Rolle. Schwelm hatte in den fünf vorherigen Ligaspielen immer die vollen Punkte erspielt.

Das sorgte für ein gutes Polster an Selbstbewusstsein. Höntrop  hatte im Hinspiel zwar den ersten Satz (25-9) deutlich gewonnen, sich  danach aber der Taktik des Schwelmer Trainers Gerry Duve ergeben müssen. Bei diesem Spiel fehlte der Trainer von Höntrop, dass sollte im Rückspiel nicht so sein. Trainer Rüdiger Kümmel hatte in der Vorwoche das Höntroper Team gut auf die jungen agilen Damen eingestellt. "Wir haben ihr Angriffsverhalten im Training kopiert und unser Aufschlagkonzept auf die Spielerinnen von Schwelm angepasst."

Im Spiel selber verliefen die ersten drei Sätze sehr ausgeglichen. Beide Teams mussten alles an Abwehr und Angriffsarbeit geben um die Punkte zu erringen. Wobei  drei kuriose Punkte auf Höntroper Seite erzielt werden konnten. Direkt zurückgespielte Annahmebälle erzeugten Verwirrung im Schwelmer Team und  führten zu direkten Punkten für die Wattenscheiderinnen.

Ausschlaggebend für den Sieg in Schwelm war Satz Nr. 4. Schwelm erspielte sich einen Vier-Punkte-Vorsprung beim 14:10. Höntrop wechselte auf der Diagonalposition Ivonne Möller ein. "Ivonne ist auf dieser Position recht erfahren und kann mit ihren diagonal gespielten Halfcuts für Punkte sorgen. Zuvor konnte schon Katrin Heinrich mehrfach von der Mitte aus, die Sicherungslücken bei den Gegnerinnen in den extremen Diagonalen ausnutzen und dort mit gut gelegten Bällen punkten," meint Trainer Rüdiger Kümmel. Insgesamt haben alle Wattenscheider Angreiferinnen sehr überlegt und mit Auge ihre Bälle platziert.

Die Bälle der Hauptangreiferin Wagener von Schwelm konnten vom Höntroper Block gleich dreimal in direkte Blockpunkte verwandelt werden. Auf den Punkt fit war auch die eingewechselte Nadine Stawowy. Sie agierte im Rückraum sehr umsichtig und ergab mit der, an diesem Samstag wieder einmal sehr guten Libera Mandy Bartsch, ein gutes Abwehrteam.

Im Tie-Break sorgte ein sehr abgeklärtes Auftreten der Damen für den Durchbruch. Ein 0:4-Rückstand konnte zu einem 6:8 Punktestand beim Seitenwechsel verändert werden. Es war deutlich zu spüren, dass das Team eine Revanche für das Hinspiel wollte. Die Körpersprache der Wattenscheider Damen zeigte deutliche den Willen. Der Trainer von Schwelm nahm noch zwei Auszeiten um sein Team einzustimmen und die ca. 90 Schwelmer Fans versuchten ihr Team lautstark nach vorn zu peitschen.

Die beiden letzten Höntroper Aufschlägerinnen Nicole Kuck und Kapitänin Steffi Schaefers beeindruckte das gar nicht. Beide überzeugten mit ihren Aufschlägen, die Schwelm nicht gut kontrollieren konnte. Daraus resultierten einfachere Angriffsbälle, die das o.g. Abwehrduo klar und platziert nach vorne bringen konnte. Schwelm verunsicherte das und mit einem Eigenfehler verloren sie den Tie-Break und das Spiel.


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