Im ersten Spiel gegen DJK BW Annen waren die Erwartungen hoch gesetzt, da das Rückspiel unbedingt gewonnen werden sollte. Der erste Satz zeigte auch genau, dass wir die Leistung hatten und die Führung relativ schnell übernahmen. Deshalb ging der Satz dann mit 25:14 an uns. Dabei spielten die Mädels noch besser als im Hinspiel im ersten Satz.
Dieses Mal wurde die Startaufstellung zum Teil beibehalten, um die Fehlerchance zu minimieren, aber das half am Ende doch nicht und der Gegner entfernte sich weiter und der Satz verlief ähnlich wie beim letzten Mal Den Satz verloren wir dann 23:25, auch wenn sie sich am Ende wieder rangekämpft haben.
Die Hoffnungen sanken ein wenig, da die Motivation fehlte und die Angst, zu verlieren, deutlich größer wurde. Mit dem Tie-Break waren alle Chancen wieder da, aber es passierten dann ähnliche Fehler wie im Satz zuvor, weshalb wir uns abhängen ließen. Genauso kämpften wir uns wieder ran, bis es am Ende 13:14 stand. Leider schafften wir es, den entscheidenden Spielzug nicht zu gewinnen, und so ging der Satz mit 13:15 an Annen.
Nach dem Schiedsgericht hieß es, zusammenreißen und nochmal alles geben und eine gute Leistung abzuliefern bzw. den Sieg gegen Stiepel einzusacken.
Innerhalb des ersten Satzes zeigte sich der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften, was Aufbauspiel und Angriff betraf. Trotzdem haben die Mädchen an einigen Stellen auch sehr gekämpft und wurden dann auch mit einigen Punkten in Folge belohnt. Der Durchgang ging dann mit 11:25 deutlich an Stiepel. Im folgenden Satz hatten die Mädels sich zusammengerissen, eine gute Leistung abgeliefert und schafften es, diesen mit 25:23 zu gewinnen. Der letzte Satz ging mit 9:15 wieder recht deutlich an Stiepel, da dort die Motivation und der Teamgeist geschwächt waren und die Angst Fehler zu machen einfach zu groß war.
Trainerkommentar: "Im Verlauf der beiden Spiele und insgesamt sechs Sätze waren auch sehr gute Leistungen und Spielzüge auf dem Feld zu sehen, wo ich auch erstaunt und stolz zugleich war. Leider hätte ich nicht damit gerechnet, dass für das Team und manche Spielerinnen der Druck am Ende zu groß war und das dann zu deutlichen Fehlern und Problemen führte."




