Zwei Punkte bekam das Team bereits im Vorfeld gutgeschrieben, da der SV Aasee aus Münster den Spieltag komplett absagte und leider auch keine Schiedsgericht für die verbleibende Partie zwischen dem Turnbund und Bielefeld stellte.
Hier bereits ein Dank an Mona und Amelie aus der weiblichen U14, die hier als Schiedrichterinnen einsprangen.
Und auch Bielefeld ist es anzurechnen, dass sie für das Einzelspiel die weite Anreise nach Höntrop aufsichnahmen.
Nach einem ausgelichenem Beginn kamen die Höntroper ein wenig in Bedrängnis und lagen bereits mit 8:12 zurück. Aber anders als bei bisherigen Auftritten kämpfte sich das Team richtig gut in die Partie und so entwickelte sich ein gutes Spiel auf hohem Oberliga-Niveau. Mit diesem kämpferischen Auftritt gelang eine Serie von 8:1-Punkte, so dass die Bielefelder, die bereits mit einem Läufersystem spielten, nun alle reinlegen mussten. Bis zum Ende des Satzes entwickelte sich so ein Klasse-Spiel mit vielen tollen Ballwechseln, die das Publikum immerwieder zu lautem Applaus animierte. Beim 23:20 hatten die Höntroper die Hände bereits am Satzgewinn, aber auch Bielefeld zeigte, dass sie kämpfen können und verkürzten noch einmal. Am Ende setzte sich der TBH, aber knapp mit 25:23 durch.
Jetzt hies er erst einmal durchatmen und nach Möglichkeit genauso weiterzumachen. Aber die Befürchtung der Trainer, dass es nun durch fehlende Spannung zu einem Leistungsabfall kommen würde, war tatsächlich unbegründet. Denn das Team war nun absolut "on fire" und spielte den Post SV aus Bielefeld nun zeitweise an die Wand. Die Gäste aus Ostwestfalen schafften es nun überhaupt nicht mehr ihre zweifelsohne vorhandenen Fähigkeiten auch auf das Feld zu bringen. 9:4 und 13:6 waren zwischenzeitlich ein deutlicher Beleg für das nun viel bessere Spiel der Höntroper gegenüber dem TPSV. Am Ende war das Ergebnis mit 25:12 mehr als deutlich, auch weil die Höntroper Jungs einfach kaum noch etwas zuließen.
Nach dem Spielgewinn einigten sich die Trainer angesicht des Einzelspiels noch auf zwei weitere volle Sätze. Auf Höntroper Seite fehlte nun ein wenig die Spannung, aber es gelang ein knapper 25:21-Erfolg, ehe der letzte Durchgang dann trotz eigenem Satzball mit 26:28 verloren ging.
Trainerkommentar: "Die Jungs haben heute ihre beste Leistung seit langem geboten und alles reingeworfen, was sie hatten. Konzentration beim Aufschlag, eine gutes Sideout und ein starker kämpferischer Auftritt, wenn Bälle mal nicht so gut im ersten Kontakt gespielt wurden. Dieser Einsatz wurde dann vielfach auch belohnt. Ich hoffe nun sehr, dass sie vor allem mitnehmen, was man alles erreichen kann, wenn man einfach sehr aufmerksam ist und alles reinlegt, was man zu bieten hat. Und dabei noch fehlende Fähigkeiten einfach mit Einsatz wettmacht. Es war keineswegs selbstverständlich, dass wir nach den beiden Auftaktniederlagen heute die Punkte in Höntrop behalten haben."












