Turnbund Höntrop

Dein Verein im Höntroper Herzen!

Neue VOLL[EY]-COOLE Jungs braucht das Land, daher bekommt jetzt die nächste Generation die Chance in Höntrop Volleyball zu lernen und zu spielen. Gespielt werden hier noch einzelne Turniere ohne eine gesamte Wertung, wobei immer zwei Spieler auf dem Kleinfeld (4,5,4,5 Meter) stehen. Highlight und Ziel der Saison ist die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften in der zweiten Saisonhälfte. Dort treffen die besten Jungenmannschaften dieser Altersklasse aus Westfalen-Süd (Bochum bis Soest und Lünen bis Siegen) zusammen, um den Titel auszuspielen. Aber auch wer dort nicht gewinnt, kann mit einer guten Platzierung die Qualifikationsrunde zu den Westdeutschen Meisterschaften erreichen.

In dieser Saison dürfen dort noch alle Jungs bis zum Jahrgang 2015 mitspielen.

Trainingszeiten: 
Mittwoch

16:15-18:00

Segment 1 (links)
Freitag

17:30-19:00

Mit Spannung wurde der erste Tag der WDM im Oberbergischen Land von Spielern, Trainern und Eltern erwartet.

Erstmals wurde das Turnier von der Westdeutschen Volleyball-Jugend mit sechszehn statt der üblichen zwölf Mannschaften und zudem über zwei Tage gespielt.

Dabei hatte die Mannschaft im Vorfeld wahrlich kein Losglück, denn als Bezirksvizemeister und zudem Zweiter der Qualifikation hätte die Mannschaft nur ein Top-Team in ihrer Gruppe haben sollen. Da aber die SolingenVolleys beim Bezirksmeisterturnier nur mit zwei statt der mindestens drei erforderlichen Spieler im Kader angetreten sind, wurde der Top-Favorit auf den Meistertitel in den zweiten Lostopf geschoben. Und daher hatten wir die "Ehre" gegen gleich zwei Bezirksmeister antreten zu dürfen.

Aber die drei Jungs machten das Beste daraus und lieferten den Volleys aus der Klingenstadt einen großen Kampf und deutlich mehr Widerstand als diese erwartet haben. Schon im ersten Satz hatte das Team einen Satzball, konnte den gegen die Klingenstätter aber nicht nutzen. Am Ende ging der Durchgang mit 15:17 knapp verloren. Überlicherweise zeigt ein Favorit auf so eine starke Gegenwehr in der Folge eine noch konzentriertere Leistung und gewinnt dann den nächsten Satz deutlich. Aber die Höntroper Jungs haben ermutigt von dem engen Ergebnis weitergekämpft und gegen den großen Hauptangreifer die Bälle immer wieder gut und mutig verteidigt. Am Ende stand dann tatsächlich mit 15:11 der überraschende Satzgewinn, gegen den WDM-Favoriten. Im Tie-Break reichte es dann aber nicht mehr und der Turnbund musste sich deutlich dem Bezirksmeister Ruhr geschlagen geben. Aber der eine gewonnene Satz sollte dennoch eine Besonderheit im Laufe des Wochenendes bleiben.

Mit dem Meckenheimer SV stand im zweiten Spiel der Bezirksmeister aus dem Rheinland auf der anderen Netzseite und somit der nächste schwere Gegner. Dabei hatte auch der MSV einen großen Hauptangreifer in seinen Reihen, der die nah gespielten Netzbälle oftmals mit sehr viel Druck in das Höntroper Feld brachte. Im Laufe der beiden Sätze schaffte es insbesondere Lennard und Jannis ihre Abwehrtechnik für diese Angriffe zu verbessern und so konnten einige der druckvollen Angriffsbälle entschärft werden. Am Ende fehlte aber die Konstanz im Aufschlag und ein ähnlich guter Gegenangriff, so dass das Spiel leider mit 0:2 verloren ging.

Damit war klar, dass dem TBH nur noch die unteren Turnierhäfte blieb. Aber angesichts der schweren Gruppe, war das Erreichen des Viertelfinalspiele ohnehin nur ein schöner Traum.

Im abschließenden Gruppenspiel ging es allerdings trotzdem noch um etwas. Gegen die Rhein-Sieg Volleys, die beide Spiele sehr deutlich verloren hatten und die in der Qualifikation in der heimischen Realschule bereits 2:0 gesschlagen wurden, wurde entschieden, ob es am zweiten Tag nur um die Plätze 13 bis 16 gehen sollte oder doch um die Plätze 9 bis 12.

Und in diesem Spiel bewies das Höntroper Team, dass sie aus den ersten beiden Spielen doch etwas mitgenommen haben. Denn die so wichtige Fehlerfreiheit im eigenen Spiel wurde plötzlich deutlich besser erreicht. Kaum noch vergebene Aufschläge und auch aus dem Spiel kaum noch Aktionen, die man hätte besser lösen können. So war der klare 2:0-Erfolg nur logisch und die Chance auf einen einstelligen Tabellenplatz blieb für den zweiten Tag eine reale Option.

Wäre sich das Trainerteam auf den Heimweg machte, blieben die Spieler mit den Eltern in den gebuchten Unterkünften und konnten sich so ganz entspannt auf den zweiten Tag vorbereiten.

Trainerkommentar: "In den beiden Spielen gegen die Top-Teams aus Solingen und Meckenheim sind wir ehrlicherweise an unsere Grenzen geführt worden, aber die Jungs haben dabei immerhin einiges gelernt. Und gerade im letzten Spiel konnte man dann deutlich sehen, dass sie verstanden haben, dass ein solides, möglichst fehlerfreises Spiel wichtiger und erfolgsversprechender ist, als ein riskanter Aufschlag mit hoher Fehlerquote oder wilde Aktionen am Netz. Für den zweiten Tag können wir daher zuversichtlich nach vorne schauen."