In den drei Sätzen hatten Außenstehende nur selten den Eindruck, dass die Höntroper als Einheit agierten, um irgendwann tatsächlich eine Wende herbeizuführen. Die mit noch kleinerem Kader angetretenen Saxonen hatte immer eine gute Antwort und auf der anderen Seite haderten die Höntroper Spieler viel zu sehr mit den vermeindlichen Umständen, wie einer schwachen Annahme oder einem unpräzisem Zuspiel. Beides war sicherlich relevant, aber hinzu kam eben, dass auch die Angreifer ihre Möglichkeiten nicht nutzen, vielfach die gleichen Fehler machten und auch beim eigenen Service nicht überzeugen konnten. Letztlich warfen die Spieler ihr tatsächliche Leistungsvermögen so gut wie überhaupt nicht in die Waagschale.
Am Ende war die klare Niederlage völlig verdient und muss schnell abgeharkt werden. Denn in der Tabelle werden noch ein paar Punkte gebracht, damit das Team am Ende nicht doch noch in Abstiegsgefahr gerät.
Schon in der kommenden Woche wartet mit dem TSC Dortmund ein weiterer Brocken, der zudem nach der Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung mit dem Turnbund offen haben dürfte.
Trainerkommentar: "Es einfach mal selbst besser machen und erst dann die durchaus berechtigte Kritik innerhalb des Teams platzieren. Nur so können wir am Ende erfolgreich sein."




