Bereits im ersten Satz war die ungewohnte Konstellation spürbar. Florian übernahm zunächst das Zuspiel und die Mannschaft benötigte einige Zeit, um sich an die veränderten Abläufe zu gewöhnen. Brilon nutzte diese Findungsphase konsequent aus und sicherte sich den Durchgang mit 20:25.
Im zweiten Satz wurde umgestellt und Aaron übernahm die Zuspielposition. Die Mannschaft fand insgesamt deutlich besser ins Spiel. Vor allem der deutlich erhöhte Aufschlagdruck, insbesondere durch Paul und Joscha, brachte den Gegner immer wieder in Bedrängnis. Gleichzeitig punktete der TB Höntrop häufig über schnelle Angriffe durch die Mitte und reduzierte die Eigenfehlerquote merklich. Der verdiente Lohn war der Satzausgleich durch ein klares 25:18.
Der dritte Durchgang entwickelte sich anschließend zu einem offenen Schlagabtausch. Höntrop hielt lange nicht nur mit, sondern dominierte phasenweise das Geschehen. Dennoch stellte sich der Gegner zunehmend auf das sehr einseitige Zuspiel ein. Trotz einem Satzball gelang es der Mannschaft nicht den Satz zu gewinnen, und Brilon entschied ihn knapp mit 24:26 für sich.
Im vierten Satz machte sich schließlich das kräftezehrende Spiel vom Vortag sowie die geringe Wechseloption bemerkbar. Die Intensität ließ nach, während Brilon konsequent Druck aufrechterhielt und sich früh absetzen konnte. Der Satz ging deutlich mit 17:25 an die Verbandsligisten.
Trotz des Ausscheidens überwog nach Spielende nicht die Enttäuschung. Unter den schwierigen Umständen machte das Team das Beste aus der Situation. Jeder Spieler meisterte die ungewohnte Rollenverteilung engagiert, sodass die Mannschaft mit ihrer Leistung insgesamt zufrieden sein kann.




